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120 Jahre Stadt Amstetten

2018 wird in ganz Österreich der Ausrufung der Republik und der Ereignisse des Jahres 1938 gedacht. Für Amstetten bietet dieses Jahr aber einen weiteren Anlass zu erinnern und darüber hinaus auch feierlich zu begehen: Vor 120 Jahren, also 1898, fanden die offiziellen Feiern zur Erhebung Amstettens zur Stadt und zur Eröffnung des Rathauses statt. 

Bereits am 29. November 1897 hatte Kaiser Franz Joseph eine „Allerhöchste Entschließung“ unterzeichnet, mit der Amstetten zur Stadt erhoben worden war. Bürgermeister und Gemeinderat hatten im Jahr zuvor mit den Vorbereitungen des Projekts Stadterhebung begonnen. Tatsächlich konnten sie gewichtige Argumente ins Feld führen: Das überdurchschnittliche Bevölkerungswachstum, die Ansiedlung von Behörden wie Bezirkshauptmannschaft und Bezirksgericht, die Rolle Amstettens als Eisenbahnknotenpunkt und die damit verbundene Ansiedlung von Betrieben. 
Amstetten wurde damit als vierter niederösterreichischer Markt seit dem Spätmittelalter zur Stadt erhoben. Gefeiert wurde dies allerdings erst 1898, denn in diesem Jahr gab es einen dreifachen Anlass: Stadterhebung, 50jähriges Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josephs und die Eröffnung des neu errichteten Rathauses.  
Dieses Jubiläum gibt Anlass für einige Aktionen der Stadtgemeinde. Amstettens Stadtarchivar Dr. Thomas Buchner wird am 12. April im Rahmen eines Vortrags im Rathaussaal Wissenswertes rund um die Stadterhebung und die dynamische Entwicklung Amstettens im späten 19. Jahrhundert präsentieren. Zudem wird im Herbst dieses Ereignis gebührend gefeiert. Bürgermeisterin Ursula Puchebner und Vzbgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig freuen sich auf die kommenden Veranstaltungen: „Die Auseinandersetzung mit der Geschichte unserer Region, unserer Stadt ist uns immer ein Anliegen. Die Stadterhebung vor 120 Jahren ist ein wichtiger Wendepunkt in der Entwicklung Amstettens. Wir wollen alle Amstettnerinnen und Amstettner feierlich an dieses Ereignis erinnern.“

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