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11.06.2018 08:52 Uhr Alter: 9 Tage

Herausforderung Umstellung Kunststoffsammelsystem „Gelber Sack“


Ing. Dieter Stadlbauer, LAbg. Bgm. Anton Kasser, Bgm. Ursula Puchebner, StR Dominic Hörlezeder,

Eine Vielzahl von Problemstellungen wurde in den letzten Wochen an die Bürgermeisterin von Amstetten und die MitarbeiterInnen der Stadtgemeinde herangetragen.

Der Unmut der Bevölkerung über die Umstände rund um die Umstellung zum Gelben Sack ist groß. Bgm. Ursula Puchebner fasste alle Problemstellungen in einem umfangreichen Fragenkatalog zusammen und übermittelte diesen umgehend an den Gemeindedienstleistungsverband, der organisatorisch für die Entsorgung der Abfälle verantwortlich zeichnet.

In einem informativen Treffen mit den Verantwortlichen des Gemeindedienstleistungsverbandes Amstetten erörterten die VertreterInnen der Stadtgemeinde Amstetten, die von den BürgerInnen geäußerten Problemfelder im Bereich der Umstellung der Altstoffsammel-Inseln sowie der Umstellung auf den „gelben Sack“.

Vielfältige Anfragen der BürgerInnen wie beispielsweise die noch nicht flächendeckend erfolgte Verteilung von Abfuhrplänen bzw. noch nicht verteilte gelbe Säcke, wie auch die Entfernung von Glas-, Metall-, Kunststoffcontainern sowie teilweise auch der Restmüllcontainer im verdichteten Wohnbau waren Hauptthemen in diesem Gespräch.

Seitens des Gemeindedienstleistungsverbandes wurde diesbezüglich mitgeteilt, dass es gerade im verdichteten Wohnbau deshalb zu Problemen gekommen ist, weil die mit dem Containertausch beauftragte Firma einen Fehler in der Logistik hatte. Dieser Fehler ist jedoch relativ spät an den Verband herangetragen worden, sodass zwischenzeitlich große Gebiete fehlerhaft bedient wurden.

Nunmehr wird mit Nachdruck daran gearbeitet, diese Fehler zu bereinigen und mit einer Versorgung der Wohnhausanlagen mit Restmüll-, Biomüll-, Papier- und Kunststoffcontainern ist bis spätestens Ende der Kalenderwoche 24 zu rechnen.

Bereits im März dieses Jahres wurden die Wohnbauträger davon in Kenntnis gesetzt, dass mit der Umstellung des Sammelsystems keine Glas- und Metallcontainer mehr bei den Wohnhausanlagen aufgestellt werden, sondern diese Wertstoffe aus den Haushalten bei den öffentlichen Altstoffsammelinseln zu entsorgen sind.

Aus diesem Grunde wurde auch das Volumen der öffentlichen Sammelstellen entsprechend adaptiert. „Leider ist es auch bei der Verteilung der Abfuhrpläne zu Komplikationen gekommen, denn diese wurden vom Frächter zu spät an den GDA übermittelt, sodass die Verteilung nicht zeitgleich mit den gelben Säcken erfolgen konnte“, so der Geschäftsführer des GDA, Mag. (FH) Ing. Wolfgang Lindorfer.

„Es tut uns wirklich leid, dass diese Fehler seitens des Frächters passiert sind, wir setzen alles daran, diese Fehlleistungen umgehend zu bereinigen und bitten alle Betroffenen um ihr Verständnis“, so Verbandsobmann LAbg. Bgm. Anton Kasser. Haushalte die bislang noch nicht mit gelben Säcken versorgt sind, mögen sich umgehend beim GDA melden, sodass auch hier eine Versorgung durchgeführt werden kann.

Die noch ausständigen schriftlichen Abfuhrpläne werden laufend in den Printmedien veröffentlicht und sind auf der Homepage der Gemeinde einseh- und abrufbar.

Bei weiteren Problemstellungen ersucht der Verband unbedingt und umgehend um entsprechende Nachricht an die Hotline des GDA unter der Nummer 07475/53340 269.

„Eine Umstellung des Systems in dieser Größenordnung bringt entsprechende Herausforderungen mit sich. Wir haben nunmehr die wesentlichen Fragen der BürgerInnen gemeinsam mit den Vertretern des GDA diskutiert und entsprechenden Lösungen bzw. Begründungen für aufgetretene Fehler besprochen“, so die Vertreter der Stadtgemeinde Amstetten, die alle BürgerInnen um Verständnis bitten.

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