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12.10.2018 06:58 Uhr Alter: 9 Tage

Borkenkäfer: Befall von Weißkiefern in Waldheim


Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder vor den befallenen Baumbeständen

Im Mischwald von Waldheim wurde ein verheerendes Ausmaß eines „sechszähnigen“ Kieferborkenkäfer-Befalls festgestellt. Durch die trockenen Sommer müssen Waldbesitzer vermehrt gegen diese Schädlinge ankämpfen. Der „sechszähnige“ Kieferborkenkäfer ist äußerst selten in unseren Gebieten und daher ein Bote der klimatischen Veränderung.

Hauptsächlich ist davon die Weißkiefer betroffen. Die Forstbehörde wurde umgehend von diesem Schädlingsbefall informiert. Da jeder Waldbesitzer verpflichtet ist, gefährliche Massenvermehrungen solcher Schädlinge zu behandeln, müssen die erkrankten Bäume entnommen werden. Laubbäume sind gegen diesen Befall resistent und somit nicht gefährdet. Ein Kahlschlag dieses Gebietes ist daher nicht erforderlich und wird auch nicht durchgeführt. Hinsichtlich Nutzung müssen aber Fahrgassen, soweit nicht vorhanden, angelegt werden. Die Maßnahmen können jedoch mit kleinen Forstmaschinen durchgeführt werden.

Durch natürliche Verjüngung wird sich der Bestand großteils selbst regenerieren können. Falls größere Bestandlücken entstehen sollten, wird mit standorttypischen Baumarten nachgepflanzt.

„Einmal mehr bekommen wir die verheerenden Auswirkungen der Klimakatastrophe zu spüren. Es gilt jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren und die nötigen Maßnahmen zu setzen. Auch in diesem Bereich werden wir tiefwurzelnde Laubbäume brauchen, die mit länger anhaltender Hitze besser umgehen können und somit den Klimaveränderungen langfristig gewachsen sein werden“, so Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder.

Die Stadt Amstetten reagiert damit, wie auch bisher, unverzüglich auf aktuelle Umstände und setzt die nach ökologischen und forstrechtlichen Grundsätzen erforderlichen Maßnahmen.

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