Wir sind eine Fairtrade Gemeinde!
Kindergemeinde Amstetten

Kontrast

AAAA

Wetter

Startseite Sie befinden Sich hier: > Kultur > Programmschwerpunkt Demokratie > Vortragsreihe „Gedenken – Nachdenken – Dokumentieren“



 

Die kommenden Termine im Überblick:


13. September 2018, 19 Uhr, Rathaussaal 
Vortrag „Amstetten 1938. Gewalt, Euphorie, Schweigen“ 
(Dr. Thomas Buchner)
Stadtarchivar Dr. Thomas Buchner thematisiert in diesem Vortrag das Jahr 1938 in Amstetten und damit den „Anschluss“ und das Novemberpogrom auf lokaler Ebene. Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Gedenken – Nachdenken – Dokumentieren“ des von der Stadtgemeinde im Veranstaltungsjahr 2018 ausgerufenen Programmschwerpunktes „Demokratie“. Diese eigens konzipierte Reihe von sechs Vorträgen, in denen renommierte WissenschaftlerInnen zu Wort kommen, verknüpft die Gedenkanlässe mit Fragen nach der Entwicklung der österreichischen Demokratie.
Eintritt: Freiwillige Spenden


27. September 2018, 19 Uhr, Rathaussaal 
Vortrag „Die Heil- und  Pflegeanstalt Mauer-Öhling in der NS-Zeit. Aktuelle Forschungsergebnisse“ (Dr. Philipp Mettauer)
Im Rahmen des Sparkling-Science-Projekt „Geschlossene Anstalt? Die „Heil- und Pflegeanstalt" Mauer-Öhling in der NS-Zeit und im kollektiven Gedächtnis“ präsentiert Historiker Dr. Philipp Mettauer (Institut für jüdische Geschichte Österreichs) neueste Erkenntnisse zur Anstalt Mauer-Öhling im Dritten Reich.

Das am Institut für jüdische Geschichte Österreichs angesiedelte und bis Juli 2019 anberaumte Projekt setzt sich zum Ziel, in Kooperation mit dem Aufbaulehrgang Wirtschaft (Fachschule Amstetten) diesen Teil der Geschichte Mauer-Öhlings näher zu beleuchten. Wissenschaftliche Kooperationspartner sind das Stadtarchiv Amstetten und das NÖ Landesarchiv.
Eintritt: Freiwillige Spenden


18. Oktober 2018, 19 Uhr, Rathaussaal 
Vortrag „Frauen und Männer. Emotionen und Fakten. Eine Geschlechtergeschichte der Zweiten Republik“ (Dr. Irene Bandhauer-Schöffmann)

21. November 2018, 19 Uhr, Rathaussaal 
Vortrag „Demokratie vermitteln 1918-2018. Zwischen Klassenzimmern und Echokammern“ (Mag. Patrick Danter)
Präsentation der Ergebnisse der Demokratieworkshops 
Präsentation der neugestalteten Displays (Mag. Heiner Brachner, Dr. Manfred Wohlfahrt †)

 



Schon stattgefundene Vorträge

 

Donnerstag, 07. Juni 2018, 19:00 Uhr, Rathaussaal Amstetten
Programmschwerpunkt Demokratie

Die gescheiterte Republik. Das Beispiel Niederösterreich

Vortrag von Dr. Stefan Eminger (Niederösterreichisches Landesarchiv)

Im Rahmen des Programmschwerpunkts „Demokratie“ der Stadtgemeinde Amstetten wird sich der zweite Vortrag zur österreichischen Geschichte mit einem letztlich gescheiterten demokratischen Experiment in Österreich beschäftigen. Der Zeithistoriker Dr. Stefan Eminger vom Niederösterreichischen Landesarchiv wird am 7. Juni 2018 im Rathaussaal Amstetten der Frage nachgehen, welche Prozesse die Erste Republik zu Fall gebracht haben. 

Auch wenn Viele das glauben machen wollen: Die Erste Republik war keine Einbahnstraße in die Katastrophe. Sie hatte ihre Chance. Der Vortrag lotet das Potential des ersten demokratischen Staates Österreich aus. Er bilanziert die zerstörerischen Kräfte und fragt nach nicht genommenen Ausfahrten aus der Krise. Im Fokus steht dabei Niederösterreich, das sich gerade in der Zwischenkriegszeit von anderen Bundesländern erheblich unterschied.

Fotos: Demonstration von Arbeitslosen aus dem Ybbstal am Amstettner Hauptplatz 1932; Parteilokal der Amstettner NSDAP Anfang der 1930er (Gasthaus Kronberger, Hauptplatz)

Beide Fotos © Stadtarchiv Amstetten

Eintritt: freiwillige Spenden

Fotos: Stadtarchiv Amstetten

 

24. Mai 2018, 19 Uhr, Rathaussaal 

„Amstetten 1918. Demokratische Revolution in der Kleinstadt?“ 

Vortrag von Dr. Gerhard Ziskovsky
Ausgehend vom Jahr 1918, dem Ende von Krieg und Monarchie, geht dieser Vortrag der Frage nach, inwieweit man auf lokaler Ebene von einer revolutionären Veränderung sprechen kann. Dabei werden einerseits die Geschehnisse der Umbruchsphase 1918/1919 (Hunger, Rückfluten der Soldaten) beleuchtet, andererseits aber in einen räumlich und zeitlich größeren historischen Zusammenhang gestellt.
Eintritt: Freiwillige Spenden

Druckversion

counselling