Aktuelles aus Amstetten

Streetwork hautnah

Bernhard Zima (Obmann Jugend und Lebenswelt), GR Andreas Fröhlich, Jugendgemeinderätin Michaela Lampersberger, Jugendstadträtin Elisabeth Asanger, BA, Teamleiter Lukas Schönböck, BA, GR Sarah Huber (Ausschussvorsitzende Umwelt, Klima, Soziales und Wohnen), StR Peter Pfaffeneder, StADir. STV Mag. Kerstin Kronsteiner

Zu einem ersten Kennenlernen der mobilen Jugendarbeit lud Jugendstadträtin Elisabeth Asanger, BA alle ihre KollegInnen des Gemeinderates ein, die seit Februar im Bereich Jugend und Soziales tätig sind.

„Heuer gibt es so viele neue Gesichter im Gemeinderat, dass es mir wichtig erscheint, dass wir uns alle gegenseitig kennenlernen und wissen, wer die Ansprechpartner im Anlassfall sind“, so Jugendstadträtin Elisabeth Asanger, BA, die auch gleichzeitig die Wichtigkeit der mobilen Jugendarbeit unterstrich, hat sich doch die mobile Jugendarbeit in den letzten 10 Jahren zu einer wichtigen Säule der Jugendarbeit entwickelt, ist Asanger überzeugt, die das Amt der der Jugendstadträtin seit Februar bekleidet.

Für das Engagement und den Einsatz der Sozialarbeiter bedankte sich auch Bgm. Christian Haberhauer im Vorfeld: „Amstetten verfügt über ein umfangreiches Netzwerk im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, Westrand ist ein wesentlicher Teil davon“.

Auf die Aufgaben der Streetworker ging Teamleiter Lukas Schönböck, BA ein: „Westrand bietet den 12-23jährigen im wesentlichen Projekte, Geselligkeit und Beratung. Die Hauptanliegen sind Themen wie Lehrstellensuche, Schulprobleme, Probleme mit Eltern, Mobbing, Sexualität aber auch individuelle Probleme u.v.m.“, so Schönböck, der mit seinen KollegInnen Heimo Schaupp, BA, Stefanie Ritzinger, BA, Mag. (FH) Nina Schindl und Nicole Hartmann sich als Sprachrohr für die Jugendlichen sieht.

Während der letzten Wochen fand die Betreuung ihrer „kids“ hauptsächlich über social media statt. „Das ist sehr gut angenommen worden“, jetzt sind wir auch wieder auf der Straße unterwegs bzw. unsere Anlaufstelle im Graben in Amstetten ist zweimal wöchentlich geöffnet. Für die Anlaufstelle in Hausmening wird wegen der Umbaumaßnahmen beim Stadtsaal noch eine Ausweichmöglichkeit gesucht und in Mauer kommen die Westrand´ler mit ihrem mobilen Bus zu den Jugendlichen. Die Hotspots kennen sie alle und sind vor Ort, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und Konflikte im Vorfeld zu verhindern.

„Wir wissen, dass die Jugendlichen viel auf Westrand halten“, so Elisabeth Asanger, „handelt es sich doch bei der Jugendarbeit um ein ganz sensibles Thema“. Gerade im präventiven Bereich sind die Leistungen oft nicht messbar, „darum ist es so wichtig, wenn vieles schon im Vorfeld gelöst werden kann“.

Dass die Jugendarbeit in Amstetten so gut funktioniert freut auch Stadtrat Peter Pfaffeneder, der seit Februar für Vereine und Sport zuständig ist. „Ich bin froh, dass die Abstimmung und die Kommunikation mit der Stadtverwaltung so gut funktioniert“.

Haben die Streetworker doch schon mehrmals als Vermittler bei Problemsituationen fungiert.

Die Ausschussvorsitzende für Umwelt, Energie, Soziales und Wohnen, Sarah Huber, stimmt ihren GemeinderatskollegInnen zu: „Hier wird vieles abgefedert und verhindert bevor etwas passiert und mit viel Feingespür agiert“.

Für die neue Jugendgemeinderätin, Michaela Lampersberger, war es „spannend Einblicke in die mobile Jugendarbeit von Westrand zu erhalten“, sind die Streetworker doch oft für den Laien unsichtbar, wenn sie mit „ihren“ Jugendlichen unterwegs sind.

Der jüngste Gemeinderat, Andreas Fröhlich, schätzt an den Sozialarbeitern mit welchem Enthusiasmus sie für die Jugendlichen eintreten.

Abschließend sicherten die GemeindemandatarInnen den Mitarbeitern von Westrand auch weiterhin ihre Unterstützung zu und bedankten sich für ihren Einsatz.

Bernhard Zima, geschäftsführender Obmann von Jugend & Lebenswelt, präsentierte im Rahmen des Abstimmungsgesprächs auch den Bericht über 20 Jahre Streetwork in Niederösterreich und gab einen Überblick über die Arten der Jugendarbeit und Fördermöglichkeiten.