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Ars Femina 2017 – ein Rückblick

Bereits zum siebzehnten Mal und wie immer rund um den 8. März, dem internationalen Frauentag, fand auch heuer wieder die von der Kulturabteilung der Stadtgemeinde Amstetten veranstaltete Ars Femina statt. Mit dieser Veranstaltungsreihe soll das künstlerische Potential von Frauen aufgezeigt werden. „Mit Erfolg, denn seit der Gründung gingen 83 Veranstaltungen mit rund 8000 Besucherinnen und Besuchern über die Bühne“, betonte NR Vzbgm. Ulrike Königsberger-Ludwig, die 2001 die Ars Femina ins Leben gerufen hatte. 
Für einen sehr beeindruckenden Auftakt der diesjährigen Ars Femina sorgte in der Johann-Pölz-Halle die Premiere des Bühnenstückes „Pleite in Sichtweite“ mit der akrobatischen Sarah Pfeiffer am Vertikalseil. Das gemeinsam von ihr und der Frauenberatung Mostviertel entwickelte Stück stellt das Thema Frauenarmut in den Blickpunkt. Nach der Vorstellung präsentierten Rosemarie Ertl (Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen) und Sonja Mille (Frauenberatung Mostviertel) dem Publikum Zahlen und Fakten über Frauenarmut in Österreich. Bgm. Ursula Puchebner und Kulturstadträtin Vzbgm. NR Ulrike Königsberger-Ludwig führten im Anschluss mit Sonja Mille einen sehr spannenden Dialog zu diesem brisanten Thema. 
Bemerkenswert gestaltete sich auch das weitere Programm der Ars Femina. Der Bogen spannte sich dabei von Literatur über Film und bildende Kunst bis hin zu Kabarett und Musik. Anna Kim zeigte mit der Lesung aus ihrem aktuellen Roman „Die große Heimkehr“, dass sie nicht umsonst zu den interessantesten und vielversprechendsten Stimmen im heimischen Literaturbetrieb zählt. Einen beeindruckenden Programmpunkt setzte auch der Verein SüdFILMfest: der Film „Köpek“ von Esen Isik erzählte authentisch, aufwühlend und mit einem aufmerksamen Blick für die Poesie des Alltags über Liebe, Tod und die türkische Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Für einen sehr humorvollen Abend sorgte Guggi Hofbauer mit ihrem neuen Kabarett-Soloprogramm „Schluss mit Genuss?!“ Das Resümee der jungen Künstlerin, wonach mit Genuss sicher nicht Schluss sein soll, stieß im Publikum auf breite Zustimmung.

Das Finale der diesjährigen Ars Femina war den bildenden Künsten und der Musik vorbehalten. Rosa Hegers „Malerei und Grafik“ lockte zahlreiche Gäste zur Vernissage in die Rathausgalerie. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Laura Rafetseder, die Stücke aus ihrem zweiten Soloalbum „Swimmers in the Arctic Sea“ präsentierte. Die Bilder der Künstlerin aus Bad Kreuzen sind noch bis 12. Mai 2017 in der Rathausgalerie Amstetten zu sehen.
Der Veranstalter, die Kulturabteilung der Stadt Amstetten, zeigte sich mit der Ars Femina 2017 sehr zufrieden. „Die Ars Femina in Amstetten ist einzigartig, Kunst in dieser Form gebündelt gibt es sonst nirgendwo, das ist unser Alleinstellungsmerkmal“, freut sich Ulrike Königsberger-Ludwig. Geht es nach Amstettens Kulturstadträtin, wird Kunst und Kultur von Frauen auch weiterhin einen sehr bedeutenden Stellenwert in Amstettens Kulturpolitik einnehmen.

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